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Wie bekomme ich die KfW-Förderung zum Einbruchschutz?

Im Mai 2015 bezuschusst der Bundestag zum ersten Mal, in Form der KfW-Fördrung, Umbaumaßnahmen im Haushalt zugunsten des Einbruchschutzes. Ab Herbst des vergangen Jahres standen jeweils rund 10 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen die kontinuierlich wachsenden Einbruchszahlen endlich gestoppt werden und Endverbraucher bei der Kostenverteilung unterstützt. Doch ist das Förderprogramm so einfach zu haben? Außerdem erklären wir, wie und wann Sie Anspruch an den Fördermitteln haben.

Seit 2017: KfW bezuschusst Rechnungen ab 500 EUR

Dass Handwerkerleistungen in der Lohnsteuererklärung geltend gemacht werden können, ist nichts beues. Doch künftig steuert auch die Bank einen nicht unerheblichen Beitrag zur Rechnung des Facherrichters bei. Investitionen die der privaten Sicherheit dienen, werden pauschal mit 10 Prozent gefördert. Achtung: Sie müssen mindestens 500 EUR (früher 2.000 EUR), dürfen aber maximal 15.000 Euro ausgeben. Heißt: Zuschüsse von 200 bis 1.500 Euro sind über die Kreditanstalt für Wiederaufbau möglich.

Folgende Eckdaten sind besonders wichtig:

  • Ab dem 21.03.2017  werden Maßnahmen zum Einbruchschutz ab 500 EUR staatliche gefördert
  • Der Zuschuss beträgt maximal 10% der investierten Summe. Maximal werden 1.500 EUR überwiesen.
  • Der Mindestbetrag wurde von 2.000 EUR auf 500 EUR gesenkt. Davon profitieren vor allem diejenigen, die sich eine kleine Alarmanlage zum günstigen Preis anschaffen wollen.

KfW_BankengruppeSo haben Sie Anspruch auf die KfW-Förderung

Im ersten Schritt benötigen Sie ein Angebot ihres Facherrichters bzg. des Fachhandels. Hier gilt: Der Staat zur KfW-Förderung übernimmt die Materialkosten, jedoch nicht die Montagekosten / die Kosten für den eigenständigen Einbau der Alarmanlage. Heißt im Umkehrschluss: Lediglich die Rechnung über Höhe der reinen Materialkosten lässt sich einreichen. Mit dem eingangs erwähnen Angebot des Facherrichters gehen Sie anschließend zur KfW-Bank und beantragen den Investitionszuschuss. Selbst wenn dieser anstandslos durchgewunken wird, raten Experten erst dann mit den Umbaumaßnahmen zu beginnen, wenn die Bestätigung der KfW auch schriftlich vorliegt. In letzterem steht übrigens auch schrieben, wie hoch die Fördersumme insgesamt ist.

Wie läuft der KfW-Vorgang in der Praxis ab?

  1. Konkretes Problem erkennen (Wiederholter Einbruch im Haus)
  2. Lösungsvorschlag entwickeln (Alarmanlage)
  3. Angebot beim Handwerker einholen
  4. Mit dem Angebot zur KfW-Bank gehen
  5. Mit dem Programm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ bares Geld sparen.

Bereits eingebaute Absicherungen können leider nicht mehr an dem Programm teilnehmen.

Wie allgemein bekannt gilt auch beim Umrüsten: Mechanik vor Elektronik. Versuche Sie die Artikel so einfach wie möglich zu halten. Als besonders effektiv haben sich offensichtliche Absicherungen in den Tests gezeigt.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es auf der offiziellen Internetseite: www.kfw.de
Bei Interesse an der Förderung hat der Bund folgende Info-Hotline eingerichtet: 0800 539 9002



Kommentare

Katrin 30. August 2016 um 11:15

Sehr informativ. Ich kann mir gut vorstellen, dass in diesem Bereich das Interesse doch schon sehr groß ist, denn hier geht es um das Thema Sicherheit, was am Ende ja eigentlich jedem sehr wichtig ist.

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