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ABUS Secvest Alarmanlage FUAA50000 im Test

Die ABUS Secvest Funkalarmzentrale schützt seit Jahren erfolgreich Fenster und Terassentüren und ist gleichzeitig das erfolgreichste Alarmanlagen-System auf dem deutschen Markt. Wir haben die FUAA50000 einmal genauer unter die Lupe genommen und uns mit einem Facherrichter unterhalten. Im nachfolgenden Bericht möchten wir über die Vor- und Nachteile sowie über verschiedene Komponenten und dessen Möglichkeiten aufklären.

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ABUS Secvest mit allen Bedienteilen

ABUS Secvest & Smartvest: Die Vor und Nachteile

Das ursprünglich aus Wetter (bei Dortmund) stammende Unternehmen ABUS hat seinen Sitz mit dem Security Center in Affing vor gut 17 Jahren erweitert. Mit Erfolg. Heute verkauft der Standort die erfolgreichsten Alarmanlagen. Für aktiven Einbruchschutz haben die Augsburger zwei Modelle im Portfolio: Smartvest und Secvest.

Erstere (Smartvest) richtet sich vornehmend an Endanwender, ist daher auch im Baumarkt, MediaMarkt, Saturn und in Online-Shops erhältlich. Sämtliche Informationen zu dieser Alarmanlage kommuniziert das Unternehmen offen über ihre Homepage. Die Installation erfolgt über Plug and Play. Anschließen und aufstellen. Mehr wird nicht benötigt.

Secvest wirklich nur für Profis?

Etwas anders schaut es da bei der Secvest aus. Hier sollen nur geschulte Facherrichter zum Tragen kommen. Das unterstreicht ABUS in sämtlichen Vertriebskanälen. Ich habe die Anlage einmal selbst ausprobiert. Hierzu kann gesagt werden: Meine Wenigkeit ist alles andere als ein Facherrichter. Trotzdem lässt sich die Alarmanlage problemlos und sehr simpel installieren. Etwas nervig sind jedoch die Melder. Diese müssen alle fest angeschraubt werden. Ansonsten greift das Sabotagesystem – ein kleiner Druckknopf auf der Rückseite – nicht mehr. Das auf Funk basierte System ist daher etwas aufwendig zu montieren (ziehen von Kabeln, z.B. vom Router zur Zentrale). Aber wer sich eine Anlage in diesem Preissegment kauft, sollte sich dem bewusst sein.

Optimaler Einbruchschutz mit der ABUS Secvest?

Terassentüren und Fenster sind die größten Schwachstellen, die Einbrecher nutzen, um sich Zutritt zum Haus zu verschaffen. Die Polizei empfiehlt deswegen einen soliden, mechanischen Einbruchschutz. Die Secvest Alarmanlage von ABUS geht diesbezüglich noch einen Schritt weiter. Sie bietet, durch Überwachung der Außenhaut, aktiven Schutz vor Einbruch. Dabei nimmt die Zahl der Einbrüche stets zu. Allein 2016 waren es über 280.000 Vorfälle. Das ist im Endeffekt alle 2 Minuten ein Einbruch!

Mechatronische Melder erkennen bereits den bloßen Einbruchsversuch. Sie verhindern das Eindringen von Einbrechern mit über 1 Tonne Druckwiederstand und schlagen gleichzeitig Alarm. Wahlweise kann ein GSM-Modul eingebaut werden. Hierbei ruft die Secvest automatisch das nächste Sicherheitsunternehmen an. Dessen Einsatzpersonal kann sich dann kurzfristig vor Ort über die aktuelle Situation informieren. Im Ernstfall wird die Polizei verständig.

Darüber hinaus erkennen die Melder der Secvest Alarmanlage auch andere Gefahren des Alltages. So kann zum Beispiel schon ein kleiner Brand (umgekippte Kerze) schnell auf den Rest des Hauses übergehen. Oder ein geplatzter Schlauch überflutet den Keller. Beide Fälle können sehr schnell, sehr teuer werden.

Folgende Komponenten/Zubehör lassen sich mit der ABUS Secvest verknüpfen:

  • Funksirene
  • Funk-Feuermelder
  • Funk-Öffnungsmelder
  • Funk-Wassermelder
  • Funk-Erschütterungsmelder
  • Funk-Glasbruchmelder
  • Funk-Bewegungsmelder
  • Funk-Rauchmelder
  • Steckernetzteil
  • Universal Mini-Dome (Überwachungskamera)
  • Secvest-Key

Mechanische Komponenten:

  • Funk-Fenstersicherung (FTS96)
  • Funk-Türzusatzschloss 7010 mit Drehknauf
  • Funk-Fensterstangenschloss
  • Funk-Alarmfenstergriff FG350 E
  • Funk-Fenstergriffsicherung FO400E

Insgesamt können 48 Funkzonen (Melder) installiert werden. Darüber hinaus bietet die Anlage Platz für bis zu 6. IP-Kameras. 50 verschiedene Benutzer lassen sich installieren.

ABUS integriert verschiedene Funktionen in Secvest

Vielfältige Bedienmöglichkeiten gewähren eine praktische Handhabung. Egal ob von außen oder innen. So kann die Alarmanlage zum Beispiel direkt an der Haustür (durch einen elektronischen Drehknauf, dem Secvest Key) deaktiviert werden. Alternativ packt ABUS eine Fernbedienung oder die Steuerung per App mit bei. Letztere zeigt übrigens auch Livebilder von den integrierbaren Überwachungskameras. Hiermit lässt sich schnell überprüfen, ob zuhause alles in Ordnung ist.



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