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„Einbrüche geschehen doch nur Nachts und betreffen so gut wie nur Eigenheime“, denken viele Bürger. Doch die Realität ist meist schlimmer als gedacht. Die Täter erscheinen am helllichten Tage – dann wenn keiner mit ihnen rechnet. Dabei kann der richtige Einbruchschutz so einfach sein! Wir haben nachfolgend einige kostenlose Tipps und Tricks aufgelistet, wie Sie ihr Eigenheim optimal absichern können.

Checkliste mit Maßnahmen gegen Einbruch

Grund genug um sich Nachhaltig vor Einbrechern zu schützen. Mit unserer Checkliste gegen Wohnungseinbrüche können Sie sich einen groben Überblick verschaffen und Schwachstellen frühzeitig erkennen.

  • Sind sämtliche Eingänge zum Haus ausreichend ausgeleuchtet
  • Bietet die Bepflanzung im Haus möglichen Sichtschutz vor Fenstern/Türen oder Kellereingängen?
  • Sind Gartenlauben mit einem Vorhangschloss gesichert? (Gartenwerkzeuge sind ein beliebtes Hilfsmittel bei Kriminellen)
  • Sind Zäune und Mauern an der oberen Kante gegen das Hinübersteigen abgesichert? Stacheldraht oder Überwachungskameras bieten hier günstigen Schutz
  • Sind Fenster und Türen an ihren Schwachstellen abgesichert?
  • Ketten Sie Leitern und Regentonnen im Garten fest. Letztere werden schnell als Kletterhilfe missbraucht
  • Lässt sich die Außenbeleuchtung nur von Innen deaktivieren?
  • Haben Sie bereits eine Gegensprechanlage eingerichtet?
  • Leuchten Sie gerade Eingänge zum Haus besonders gut aus (Eingangstür, Kellertür, Hauswirtschaftsraum etc.)
    Sind alle Schwachstellen in der Wohnung ausgemacht, gilt es diese zu beseitigen. ABUS und AXA haben eine Vielzahl an Produkten im Programm. Wir haben die besten und effektivsten Maßnahmen für den Einbruchschutz getestet.

Einbruchschutz für Zuhause mit einfachsten Mitteln

Einbruchschutz wird in Deutschland ein immer größeres Thema. So ist die Zahl der Einbrüche in den letzten Jahren um zirka 10 Prozent gestiegen. Laut aktuellen Statistiken wird mittlerweile in jedem 175. Haushalt eingebrochen. Doch das muss nicht sein. Sicherheitsbewusstes Verhalten kostet kaum Geld – Besitzer müssen lediglich wissen wie sie ihr Haus mit dem richtigen Einbruchschutz versehen können.

Dabei sind bei einem Wohnungseinbruch entstandene Sachbeschädigungen gar nicht im Fokus der Opfer. Häufiger bleiben seelische Schäden, welche für Betroffene oft als wesentlich schlimmer empfunden werden. Dass im Eigenheim fremde Menschen waren, private Dinge angefasst und durchwühlt haben, vergleichen Betroffene mit Vergewaltigungen.

Doch soweit muss es nicht kommen. Einbruchschutz kann so einfach sein! Eine Faustregel besagt: gelingt der Täter nicht innerhalb von 180 Sekunden in die Wohnung, so belässt er es in den meisten Fällen nur bei einem Versuch.

Tipps zum richtigen Einbruchschutz für Zuhause

Selbst die beste Technik kann nicht jeden Einbruch verhindern. Machen Sie es dem Kriminellen trotzdem nicht unnötig leicht. Je länger er vor verschlossener Haustür bleibt, desto Höher ist das Risiko für den Einbrecher noch vor Ort ertappt zu werden.

Ein etwas makaberes Sprichwort besagt:

Kein Haus ist zu 100 Prozent sicher. Es muss nur sicherer sein, als das des Nachbarn.

Diese Regel hat einen wahren Ursprung. Häufig suchen Diebe den Weg des geringsten Widerstandes. Besonders oft von Einbrüchen betroffen sind Haustüren und Fenster. Diese sogenannte Außenhaut eines Hauses kann über mechanische Maßnahmen abgesichert werden. Schon ein einfacher, abschließbarer Fenstergriff erhöht den Einbruchschutz rund um das Fenster. Außerdem gibt es Videokameras (zur optischen Abschreckung, als präventive Maßnahme) für unter 100 Euro – zum Teil auch als Dummys. Wer zusätzlich schützen möchte, kombiniert Mechatronik mit Elektronik.

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Einbruchschutz ist in vielen Haushalten ausbaufähig

5. kostenlose Tipps gegen Einbrecher
Inzwischen scheitern fast 40 Prozent aller Einbrüche durch entsprechenden Einbruchschutz oder aufmerksame Nachbarn. Auf letztere ist jedoch nicht immer Verlass. Folgende, völlig einfache und kostenlose Tipps helfen Ihnen Diebe frühzeitig abzuschrecken.

  • Lassen Sie den Sperrriegel vom Türschloss immer doppelt ausfahren. Nicht nur aus Versicherungstechnischen Gründen.
  • Fenster und Balkontüren gehören immer verschlossen. Selbst im gekippten Zustand ist es ein leichtes, die vorhanden Blockaden zu umgehen. Die Hausratsversicherung weigern sich Ansprüche geltend zu machen, wenn das Fenster nachweislich gekippt war. Anwender haben hier grob Fahrlässig gehandelt. Ein beliebtes Sprichwort lautet: „Ein gekipptes Fenster, ist ein offenes Fenster“
  • Schlüssel verloren? Sofort Profilzylinder auswechseln! Letzteren gibt es bereits in entsprechenden Fachgeschäften für unter 15 Euro. Die Montage können selbst unerfahrene Nutzer problemlos durchführen.
  • Ersatzschlüssel sollten nicht im Außenbereich versteckt werden. Hinterlegen Sie ein Duplikat lieber beim Nachbar ihres Vertrauens oder der Familie. Beliebte Verstecke sind auch Einbrechern bekannt.

Fenster und Türen sichtbar aufrüsten

Eine weitere günstige Möglichkeit, den Schutz Zuhause aufzustocken, sind sogenannte Aufschraubsicherungen. Sie können alternativ zu den abschließbaren Fenstergriffen eingesetzt werden.

Wichtig hierbei: Achten Sie auf die DIN Norm 18104 Teil 1. Letztere sagt aus, dass diese Artikel in einer bestimmten Zeit ,nicht mit einfachen Werkzeugen (wie Schraubendreher oder Brecheisen) aufgehebelt werden können. Preislich liegen diese bei knapp unter 40 Euro.

Aufschraubsicherungen sind von außen gut sichtbar und schrecken potentielle Täter schon vor der Tat ab. Nachteil hierbei ist die Optik. Nicht jeder Hausbesitzer mag den Anblick der Scharniersicherungen. Auch wenn es diese Sicherungen bereits in verschiedenen Farben gibt.

Lesen Sie hier: Alle Informationen zur KfW-Förderung

„Die Haustür ist nur so sicher wie ihr schwächstes Teil“

Das Türschloss gilt als das Herzstück eines jeden Eingangsbereichs. Hier sollte mindestens die Klasse 4 – also einbruchhemmend – gewählt werden, empfehlen Experten der Kriminalprävention. Ist kein entsprechendes Schloss verbaut, können Anwender den Einbruchschutz mit Hilfe von Panzerriegeln oder Sperrbügelschlössern aufrüsten. Durch den Sperrbügel kann die Tür auch im gesicherten Zustand einen Spalt geöffnet werden. Trotzdem können Einbrecher die Tür nicht eintreten oder aufdrücken. Die Montage ist auch für Privatanwendern mit bescheidenden handwerklichen Fähigkeiten kein Problem. Etwa 45 Minuten zur Montage berechnen beispielsweise Fachleute.

Mechanische Absicherungen sollten den elektrischen immer bevorzugt werden. Beim Einbruchschutz ist bekannt, dass die Elektronik im Fall der Fälle versagen oder gehackt werden kann. So etwas geschieht zwar in den wenigsten Fällen. Trotzdem muss es erwähnt werden. Versicherungen teilen diese Meinung.

Kriminelle: So haben sie keine Chance

Besonders gefährdet sind Einfamilienhäuser und Mietwohnungen in der untersten Etage. Dort können Diebe am schnellsten und einfachsten Eindringen. Fast drei von vier Einbrüchen geschehen in den unteren Etagen. Das liegt daran, dass der vorhandene Einbruchschutz meist von den eigenen Mietern außer Kraft gesetzt werden: Haustüren werden per elektrischem Türöffner einfach aus der Ferne geöffnet (getreu dem Motto „der hat sicherlich beim falschen Namen geklingelt“, in anderen Fällen steht die Haustür/Fenster ohnehin den ganzen Tag offen oder Anwohner sind zu bequem vorhandene Schutzmaßnahme zu aktivieren.

WLAN-Überwachungskamera

Videoüberwachung erhöht den Einbruchschutz für Zuhause

Zuverlässige Videoüberwachung erkennt frühzeitig Bedrohungen und schützt so Eigentum und Sachwerte. Nicht zuletzt wird im Fall des Einbruchs die Arbeit der Polizei enorm erleichtert, sofern Beweisbilder vorliegen. Aktuell gibt es für jeden Geldbeutel die optimale Video-Lösung. Dabei gilt es in drei Bereichen zu unterscheiden: Überwachungskameras, Aufzeichnungssysteme oder Komplettsysteme. Je nach Anwendungsgebiet und Budget können konkrete Anforderungen abgedeckt werden.

Türzylinder als Schlüsselpunkt für eine sichere Tür

Profilzylinder gibt es inzwischen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Zylinder sind ein kleines, fast unscheinbares Bauteil im Einsteckschloss. Hochwertige Ausführungen sind gerade in Haus und Wohnungseingangstüren ein wichtiges Mittel für guten Einbruchschutz für Zuhause. In Kombination mit Sicherheitsschließblechen und Zylinderabdeckungen im Schutzbeschlag sichern sie zuverlässig Haustüren.

Unterschieden wird zwischen „normalen“ Schlüssel samt Schlüsselbart und den sogenannten Wendeschlüssel-System. Letztere sind besonders schonend zur Hose, reißen keine Löcher in die Tasche oder ziehen lästige Fäden. Sie besitzen keine Zähne und können von beiden Seiten in den Zylinder geschoben werden. Die Bohrungen auf dem Schlüssel bieten zudem einen verlässlicheren Schließmechanismus.

Eine Not-und-Gefahrenfunktion sollte ihr Zylinder in jedem Fall besitzen. Sie dient dazu die Tür mittels Zweitschlüssel (sofern sich jemand ausgeschlossen hat) von außen zu öffnen. Zu oft wird der entsprechende Schlüssel von innen Stecken gelassen. Ohne N&G-Funktion werden hier schnell teure Schlüsseldienste fällig.

Fenster mit WK3 / RC3 Beschlag

Sicherheitsbeschläge schützen Fenster gegen Einbruch

Achten Sie schon bei der Anschaffung neuer Fenster und Türen auf Sicherheitsbeschläge. Diese werden im Fachmarkt als WK3- (Widerstandsklasse 3) oder auch RC3-Beschläge geführt. WK3-Beschläge zeichnen sich durch mehrere Verriegelungspunkte im Rahmen, durch Schließbleche, sowie deren Pilzköpfe am Stulp aus. Kriminelle können Fenster und Türen von außen deutlich schwerer Aushebeln. Ein Aufpreis von knapp 30 Prozent in der Produktion ist hier gerechtfertigt.

Um die Gegenseite, beziehungsweise Bandseite im Fachjargon, nach DIN abzusichern, bietet sich das FAS101 an. Wie schon beim FOS550 müssen Anwender auch bei dieser Benutzung nichts Besonderes beachten. Möchten Bewohner das Fenster ankippen, muss die Sicherung lediglich zur Seite gerückt werden. Die Ursprungsposition erreicht es anschließend durch automatisches einrasten. Polizeisprecher empfehlen den Einsatz beider Produkte am Fenster.

Abschließbarer Fenstergriffe in verschiedenen Farben

Abschließbare Fenstergriff sind einfach über die bereits vorhandenen Griffe zu ersetzten. Lediglich die Schrauben unter der Rosette lösen und den Fenstergriff abnehmen beziehungsweise Aufsetzten. Gerade für Eltern kleiner Kinder eine super Möglichkeit, die kleinen vor dem Herausfallen zu schützen. Mit ihnen lässt sich bestimmen, welche Fenster von den Kindern geöffnet und welche nicht geöffnet werden dürfen. Entsprechende Griffe gibt es bereits ab 15 EUR.

Doppelflügel mit einfacher Sicherung aufrüsten

Häufig werden Fenster Opfer eines Einbruchs. Doppelflüglige Fenster waren bis dato schwer abzusichern. Mit dem DFS95 gibt es nun eine effektive Lösung, zwei Flügel mit einem Bauteil abzusichern. Voraussetzung ist ein Spalt zwischen den Flügeln von mindestens 18 bis maximal 35mm. Durch den Doppelten Riegel wird ein besonders hoher Wiederstand gegen Druck von außen erzielt. Schon auf den erste Blick lässt sich erkennen, ob das Schloss sicher verriegelt ist.

Sicherheit von gekippten Fenstern erhöhen

In vielen Haushalten werden die Fenster oder Terassentüren zum Lüften in die Kipp-Position gestellt. Für Einbrecher ist dieser Zustand wie einem geöffneten gleichzusetzten. Mit dem Fenstersicherungssystem FKS208 verriegeln zwei Punkte über dem Fenster. Trotzdem können die Fenster und Türen in gewohnter Weise gekippt werden. Das FKS208 ist das erste und bisher einzige Mittel zur Kippsicherung, dass vom VdS das Siegel für höchsten Einbruchwiderstand erhalten hat.

Optimaler Schutz für die Haustür

Schützen Sie sich und Ihre Familie gegen ungebetene Gäste! Um diesen Schutz zu gewährleisten sollten Sie Zeit und Aufmerksamkeit in Ihre Haustür investieren. Schon mit wenigen Handgriffen und etwas Geschick lässt sich die Sicherheit massiv erhöhen.

Eine solide Grundausstattung gehören zur Basis, während zum Beispiel Einsteckschlösser der Klasse 4 oder Schutzrosetten als passende Ergänzungen von der Polizei empfohlen werden.

Mechanik vor Elektronik heißt es. Um die Haustür optimal gegen äußere Kräfte (wie z.B. Stemmeisen oder Tritte) abzusichern, bietet sich ein Panzerriegel an. Die Türsicherung erfolgt auf ganzer Länge. Sowohl Schlossseite als auch Scharniereseite werden geschützt. Verschiedene Hersteller haben Panzerriegel mit als auch ohne Sperrbügel.

Billigware schützt nicht vor Einbruch

Ein Sprecher der VdS-Schadensverhütung rät allen Bürgern: „Wir empfehlen, die Wohnungstüren mit einem Querriegel oder einem Zusatzschloss zu versehen. Leicht zugängliche Fenster sollten mit mindestens je zwei Aufbruchsperren gesichert werden.“. Diese Produkte sind meist ein günstigere Weg gegenüber einer komplett neuen Tür oder eines neuen Fensters.

Jedoch gibt es mittlerweile unzählige Billig-Produkte auf dem Markt. „Ein Schloss für 25 Euro kann einfach keinen ausreichenden Schutz bieten“, berichtet der Experte. Bevor Sie hier zuschlagen, können zudem kostenlose Beratungsstellen der Polizei zur Hilfe gezogen werden.